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My own private Alaska



Bevor ich mich für die nächsten Tage in Richtung Zürich verabschiede – um auf den Spuren des wunderbaren Schweizer Designs zu wandeln – möchte ich noch einmal auf die französischen My own private Alaska verweisen. Mache ich ja hier eigentlich nie, aber die Band ist es einfach wert sie zu erwähnen und zu unterstützen. Ich habe schon lange keine Musik mehr gehört, welche sich so dicht an der vielzitierten Schnittstelle zwischen Genie und Wahnsinn bewegt. Bis dato ist eine EP erschienen, das Debut-Album hat das Trio vor kurzem in Los Angeles eingespielt und dürfte Ende dieses Jahres erscheinen. My own private Alaska in Bild und Ton. Hut ab.

Dear Tonight is over



Auch wenn ich hier recht selten über aktuelle Musiknachrichten berichte, muss ich an dieser Stelle doch schweren Herzens mitteilen, dass die großartigen Dear Tonight nach 7 Jahren Band-Dasein, heute ihre Trennung bekannt gegeben haben. Gründe haben die 5 Jungs aus Brooklyn bis dato noch nicht bekannt gegeben. In diesem Sinne ‚all of your heroes have failed‘.

Musik zum anfassen



Erst vor kurzem hatte sich in einem Gespräch unter Kommilitonen die Frage gestellt, welche Form der Beschaffung und Verwaltung von Musik die erfreulichste und benutzerorientierteste ist. Sichtlich irritierte Blicke bekam ich, als ich hoffnungslos altmodisch erzählte, dass es in Fragen neuer Musik nix schöneres gäbe, als das Album seiner Wahl, als CD/LP aus den Zwängen seiner Folienverpackung zu entreißen, das Kernstück in das dafür vorgesehene Abspielgerät zu legen – also nicht das Computerlaufwerk – und die Lieder mit einem Blick in das Booklet auf sich wirken und entfalten zu lassen. Vielleicht liegt es daran, dass ich in einem recht musikinteressiertem Haus aufgewachsen bin und Musik verschiedenster Dekaden in Originalform archiviert ist. Vielleicht ist es auch einfach der etwas romantische Gedanke, dass man der Band damit etwas gutes tut und damit zumindest einen kleinen Teil davon zurück geben kann.
Mir graut es ehrlich gesagt vor dem Tage, an dem Musik nur noch als unpersönliche Datenmenge auf den Rechnern dieser Welt sein Dasein fristet. Klingt irgendwie alles ein wenig elitär und etwas weltfremd, aber: Hey Mädels, angesichts solch wunderbarer Gestaltung wie dort oben, muss ich einfach sagen, dass ich mir lieber die komplette Wohnung vollstelle, als irgendwelche PDF- und Musikdateien in einer Unmenge von Ordnern auf der Festplatte versauern lasse. ;)

Das Beispiel ist übrigens von der norwegischen Band Jr Ewing, welche sich vor 2 Jahren leider entschlossen hatten, getrennte Wege zu gehen. Die Gestaltung ist von Martin Kvamme.